Handlettering mit Aquarellhintergrund

Handlettering mit Aquarellhintergrund

Um ein solches Bild zu erschaffen brauchst du keinerlei Talent im schön schreiben. Zugegeben ich persönlich habe die wohl unleserlichste Handschrift unter den Kreativbloggern. Aber mit ein paar Tipps und Tricks weiß ich mir zu helfen. Und eben diese werde ich heute mit euch teilen.

Zuerst einmal benötigt ihr folgende Materialien:

  • Aquarellfarben
  • Pinsel
  • Bleistift
  • Radiergummi
  • Fineliner
  • Schwarzer Brushpens (oder einen Marker)
  • Aquarellpapier
  • Kariertes Papier

Für das Aquarell benötigt ihr keineswegs einen teuren Farbkasten. Man kann beispielsweise auch einzelne Farben in Näpfchen kaufen, diese gibt es schon wesentlich günstiger von verschiedenen Herstellern. Jedoch solltet ihr hochwertiges Papier nutzen sonst könnte es sein, dass das Papier sich auflöst.

Um zu beginnen pinselt ihr zuerst große Pfützen aus Wasser auf euer Aquarellpapier, ihr könnt ruhig etwas übertreiben. Nun nehmt ihr mit dem Pinsel viel Farbe auf und tunkt ihn in eure Pfützen, die Farbe schießt so regelrecht über euer Blatt. Ihr könnt verschiedene Farben ineinander mischen, sie auf das Bild tropfen, oder nur mit sauberem Wasser auf das Bild tropfen. Auch könnt ihr euer Werk schwenken um die Farbe zu verteilen oder das Wasser abfließen zu lassen.

Aquarell malen begeistert nicht nur mich.

Zugegeben es benötigt etwas Geduld um einen ‚perfekten‘ Hintergrund zu erschaffen aber der Aufwand lohnt sich. Um die typischen Aquarellränder zu bekommen, müsst ihr das fast trockene Bild nochmal mit Wasser betröpfeln und etwas schwenken.

Das tolle an den teureren Farben ist, dass sie sich mit genug Wasser wieder vom Blatt entfernen lassen. Gefällt euch das Ergebnis nicht könnt ihr es einfach ‚abspülen‘ und neu beginnen. Legt einfach etwas Küchenpapier unter das Bild und stellt es Senkrecht darauf.

Seid ihr zufrieden mit dem Hintergrund? Gut, dann legt es zur Seite um es trocknen zu lassen.

Nun widmen wir uns dem Handlettering. Falls ihr das noch nie gemacht habt, keine Sorge im Internet findet ihr genügend Alphabete um euch zu inspirieren. Ich liebe es beispielsweise viele Schriftarten miteinander zu kombinieren.

Nehmt euch nun ein Zitat, einen Spruch oder eine Liedzeile die euch besonders gut gefällt. Falls euch nichts einfällt, habe ich hier ein paar meiner Lieblingssprüche aufgelistet:

  • „Einzigartig ist viel besser als perfekt.“
  • „Um ein Leben voller Kreativität zu leben, müssen wir unsere Angst vor dem Versagen ablegen.“
  • „Diy ist kein Hobby, es ist eine Lebenseinstellung.“
  • „Gut gebügelt ist halb genäht.“
  • „Gut stecken spart trennen.“
  • „Jeder Stoff braucht liebe, ruhe und Genauigkeit.“
  • „Sei das Einhorn unter all den Pferden.“
  • „Angst beginnt im Kopf. Mut auch.“
  • „Man ist nie zu klein um Großartig zu sein.“
  • „Persönlichkeit fängt da an, wo vergleich aufhört.“
  • „Man denkt so viel und tanzt so wenig.“

Habt ihr einen Satz und eure Alphabete? Sehr gut! Nun können wir mit den Trockenübungen starten. Nehmt euer kariertes Blatt und beginnt eure Schriften zu „zeichnen“. Hierbei könnt ihr ganz frei sein oder euch an Vorlagen halten. Ich besitze ein paar Bücher mit kompletten Alphabeten die ich als Vorlage nutze.

Achtet darauf, dass eure Schrift 1 zu 1 auf euren Hintergrund passen, da diese später kopiert werden.

Ihr könnt euch Zeit lassen und auch radieren so viel ihr wollt, wichtig ist nur das ihr keine Rechtschreibfehler in eurem Text habt… *Hust* darum hab ich auch zwei verschiedene Hintergründe in meiner Bilderreihe *Hust*.

Wenn ihr mit eurem Handlettering zufrieden seid, könnt ihr euer Blatt umdrehen und es mit dem Bleistift großflächig anmalen. Diese Technik ist vergleichbar mit dem Kohlepapier, durch das abmalen der Schrift wird die Bleistiftfarbe auf euren Hintergrund übertragen. Legt das Papier mit eurer Schrift auf euren getrockneten Hintergrund und zieht die Schrift einmal nach.

Die feinen Linien könnt ihr nun mit dem Fineliner nachzeichnen. Anschließend werden mit Hilfe eurer Präferenzen die Schriften fülliger gestalten, nutz hierfür einen Brushpen oder einen Marker.

Wer möchte kann durch ein paar Akzente, Karikaturen oder Designelemente dem Bild noch etwas Persönlichkeit verleihen.

Nun seid ihr fertig und könnt euch an eurem neuen Handlettering mit Aquarellhintergrund erfreuen.

Kommentare: 1

  1. […] habe ja bereits schon mal einen Beitrag über das erstellen von Handletterings gemacht. Heute zeige ich euch aber wie ihr auch eine […]

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