Schick in Uni: mit viel Platz für Kreativität

Schick in Uni: mit viel Platz für Kreativität

Mein persönlicher ansporn ist es dir zu zeigen, wie du ganz leicht selbst kreativ werden kannst auch wenn dir gerade die Ideen fehlen.

Mir fällt öfters auf, das viele die Projekte die sie online finden, 1 zu 1 nachmachen. Das kann einem Spaß machen, kann aber auch die Kreativität beeinträchtigen. Deswegen versuche ich in meinen Beiträgen so viel Gestaltungsfreiraum zu lassen wie möglich. Das funktioniert nicht immer unbedingt aber ist ein wichtiger Aspekt den ich vermitteln möchte.

Heute habe ich deshalb ein kleines Mäppchen, welches du für Stifte, Marke-Up oder sonst was nutzen kannst. und das beste daran: Hier finden Stoffreste ebenfalls einen nutzen.

Was du brauchst sind folgende Materialien:

  • 15 cm Unistoff für Außen (Webware aus Baumwolle, Leinen oder Canvas)
  • 15 cm Futterstoff (Webware aus Baumwolle)
  • 15 cm H630 Vlieseinlage
  • 23 cm langer Reißverschluss
  • und einen passenden Schieber
  • Optional: etwas Stickgarn oder Wolle

  • + eine Kreativgestaltung deiner Wahl (z. B. Textilstifte, Stickgarn, Textilfarbe, Plott, Patch, Stickdatei etc.)

Schneide deine Stoffe so zu:

  • Außenstoff
    • 15 cm x 23 cm (2x)
    • 6 cm x 3 cm(2x)
  • Futterstoff
    • 15 cm x 23 cm (2x)
  • Vlieseinlage
    • 15 cm x 23 cm (2x)
  • Reißverschluss
    • 21 cm

Nahtzugabe ist übrigens 1 cm und schon im Schnitt enthalten. 😉

Beginne mit deiner Kreatividee

Um kreativ zu werden benötigt es gar nicht viel. Für den einen reicht ein Stück Garn, für den anderen ein Textilstift. Vielleicht hast du ja noch den ein oder anderen Patch zum Aufbügeln oder einen Plott den du schon immer mal ausprobieren wolltest.

Ich habe mit einem schwarzen Textistift ein paar Kakteen gezeichnet, aber auch ein eigenes Muster würde sich auf einem Unistoff toll machen.

Hier sind dir diesmal keine Grenzen gesetzt und du kannst deine Kreativität komplett ausleben.

Wichtig ist nur, dass du dich an die Herstellerangaben deines Materials hältst. Zum Beispiel ob Farbe durch Bügeln fixieren musst, etc.

Und so wird das Täschchen anschließend genäht:

Nachdem du deine Außenstoffe gestaltet hast geht es ans nähen der Tasche. Beginne mit den kleinen Blenden für den Reißverschluss (3 cm x 6 cm). Diese werden an den kurzen Seiten 1 cm nach Innen gefaltet. Anschließend noch einmal Mittig, so dass die offenen kurzen Seiten von außen nicht mehr zu sehen sind.

Ziehe deinen Schieber auf den Reißverschluss (RV). Nähe die Blenden an die RVenden so an, dass die RV Länge 23 cm beträgt. Die Blende kannst du knappkantig absteppen.

Bügele auch das Vlies auf die linke Seite deines Futters.

Jetzt wir der RV an den Außenstoff und das Futter genäht. Gehe hierfür wie folgt vor:

Lege deinen Außenstoff mit der rechten Seite nach oben vor dich hin. Darauf kommt an die obere Kante der RV mit den Zähnchen nach unten, also quasi mit der linken Seite nach oben. Zum Schluss legst du das Futter mit der linken Seite nach oben bündig darauf und nähst alle drei Lagen an der langen Seite zusammen.

Falls dir beim näher der Schieber entgegenkommt, kannst du deine Nadel im Stoff lassen, das Nähfüßchen heben und den Schieber wegschieben.

Klappe nun die beiden Stoffe mit der jeweils linken Seite aufeinander und steppe einmal den Reißverschluss knappkantig ab.

Wiederhole das ganze auf der anderen Seite der RV. und öffne anschießend den RV.

Lege nun die beiden Futterstoffe und die Außenstoffe, jeweils rechts auf rechts und Stecke sie fest. den Reißverschluss drückst du Richtung Außenstoff. Lasse im Futter eine Wendeöffnung von ca. 10 cm.

Nach dem nähen, kannst du deine Nahtzugabe etwas zurückschneiden oder versäubern. Wende deine Tasche durch die Öffnung. Forme alle Kanten und Ecken vorsichtig aus und schließe die Wendeöffnung.

Eigentlich ist deine Tasche nun fertig aber ich habe an meinem Schieber noch eine kleine Quaste aus Stickgarn angebracht. Wie man diese Herstellt erkläre ich dir im zweiten Teil dieser Anleitung.

Nehme dir ein längeres Stück Stickgarn oder Wolle. Wickele es einige male um 2 oder 3 deiner Finger. Nimm die ein weiteres kurzes Stück und mache einen Knoten um deinen Ring.

Ziehe nun diesen Knoten hoch und Falte deinen Ring flach. Nimm dir nun ein weiteres Stück Garn und verknote alle Fäden unterhalb des ersten Knotens. Es ensteht nun die klassische Form der Quaste.

Wickele nun den Restlichen Faden des zweiten Knotens um alle Fäden und ziehe den Restfaden mit Hilfe einer Wollnadel durch die eben entstandenen Ringe. Verknote anschließend das Ende.

Schneide die unteren Schlaufen auf und bürste die enden etwas auf. Damit wäre deine Quaste Fertig und die kannst sie an deinen Schieber binden.

Damit wäre dein kreativ Mäppchen mit Quaste auch schon fertig. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim nachnähen. 🙂

 

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