Mein Setup

Huhu, das ist meine kleine Nähecke!
Hier dreht sich alles um meine Nähmaschinen und mein Zubehör.

Immer wieder werde ich mit der Frage konfrontiert, welche Nähmaschiene ich für Anfänger empfehlen kann. Das ist eine sehr schwierige Frage die ich dir leider nicht beantworten kann. Dafür kann ich dir aber zeigen für welche ich mich damals entschieden habe und was mir wichtig war.

Meine Nähmaschine 

Ich nähe seit Weihnachten 2018 mit der Bernette Chicago 7 und bin noch immer super zufrieden mit ihr. Ich hatte sie mir damals als Anfängermaschiene ausgesucht, da sie eine wahnsinnige Auswahl an Stichen und Zierstichen hat, außerdem kann man sie mit einer Stickeinheit erweitern. Ich wusste noch nicht genau ob ich überhaupt Sticken werde aber ich wollte mir die Option offen lassen. Die meisten Lagen Stoff die meine Maschiene schaffte waren insgesammt 8 Lagen dickes Kunstleder. Auch das Zubehör kann sich sehen lassen. Es gibt einige Füße (auch einen Oberfuß Transporteur) die man sich dazu kaufen kann und einen Anschiebetisch, für die Stickeinheit gibt es auch noch kleinere Rahmen. Preislich liegt die Maschine weit unter der Konkurenz, und war damit für mich als Azubi erschwinglich.

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Meine Overlock 

Gut muss nicht immer teuer sein. Meine Aldi Overlock Nähmaschine bekamm ich im Jahr 2019 zu meinem Geburtstag. Meine Overlock ist extrem laut, dafür aber super leicht in der Bedienung. Ich war mir erst unsicher ob ich überhaupt eine Overlock benötige aber heute will ich sie nicht mehr missen. Sobald man sich ans Einfädeln und einstellen der Fadenspannung gewöhnt hat, macht das Nähen mit der Overlock super viel Spaß und erspart einem auch die ein oder andere Naht.

 Die Fadenspannung bei der Overlock kann, vorallem am Anfang, sehr frustrierend sein darum werde ich das Thema noch einmal in einem Blogbeitrag aufgreifen.

Zum Blogbeitrag

Mein Zubehör

Das Angebot an Zubehör ist schier unendlich. Und so habe auch ich im ersten Jahr das „ein oder andere“ angeschafft.

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Schnipp Schnapp

Ein richtiges Schneidewerkzeug ist das A und O beim nähen. Kann man den Stoff nicht sauber zuschneiden wird man auch am nähen und dem Endprodukt keine freude haben. Die Stoffschere war übrigens mein erstes eigenes Zubehör.

Das richtige Maß

Wenn die Maße nicht stimmen wirds kritisch. Sowohl die eigenen Körpermaße als auch das abmessen des Stoffes sind esenziell für gerade Nähte. Ohne Handmaß kein schöner Saum. das wäre wie Suppe mit einer Gabel zu löffeln.

An Ort und Stelle

Es gibt verschiedenste Arten von Stecknadeln. Aber ein „must-have“ für alle Taschenfans sind die Stoffklammern, da sie beispielsweise Kunstleder nicht beschädigen. Am liebsten nutze ich aber Qiltnadeln, da sie länger und dünner als normale Stecknadeln sind.

Den „Schluss“strich ziehen

Es gibt diverse Möglichkeinen um Stoffe zu markieren. Ich persönlich habe schon einige ausprobiert und bin beim Frixon-pen geblieben. Da die Markierungen durch das bügeln verschwindet. Das kann aber auch zum Nachteil sein, dann nutze ich ein Kreiderad.

Das gewisse Etwas

Ich liebe Ösen, Nieten und Druckknöpfe. Zum anbringen nutzt man im Normalfall diese Zangen. Ich bin ein ganz großer Fan davon, da man sich hier das nähen von Knopflöcher sparen kann und auch das Knopf annähen.

Selten aber nützlich

Es gibt auch Tools die man selten nutz aber die gerade dann wenn man sie braucht genau den Unterschied machen. Beispielsweise dieses Wendeset. Innerhalb von Sekunden ist ein Tunnelzug oder Band gewendet. Anfangs habe ich das noch ohne Hilfsmittel versucht.